Warum Naturfutter
Warum Fütterung mehr ist als Sattmachen
Warum Fütterung mehr ist als Sattmachen
Fütterung beeinflusst weit mehr als Hunger und Sättigung. Sie wirkt auf Stoffwechsel, Verdauung, Nährstoffverwertung und langfristig auf das gesundheitliche Gleichgewicht.
Futter soll satt machen. So denken die meisten – und lange Zeit war das auch ausreichend.
Industriefutter erfüllt dieses Ziel: Es liefert Energie, ist lange haltbar und einfach zu dosieren.
Was dabei oft in den Hintergrund rückt, ist die Frage, wie gut ein Körper die enthaltenen Nährstoffe tatsächlich aufnehmen und verwerten kann.
Viele industrielle Futtersorten entstehen durch starke Verarbeitung. Rohstoffe werden erhitzt, konserviert und über lange Zeit lagerfähig gemacht. Dabei gehen natürliche Bestandteile verloren. Um das auszugleichen, werden Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt.
Das funktioniert technisch – biologisch jedoch nicht bei jedem Tier gleich gut.
Naturbasierte Ernährung orientiert sich stärker an ursprünglichen Zutaten und deren natürlicher Zusammensetzung.
Ziel ist nicht nur, Nährstoffe zuzuführen, sondern sie dem Körper so bereitzustellen, dass sie verwertet werden können.
Dabei spielt das Zusammenspiel von Verdauung, Stoffwechsel und Mineralstoffen eine zentrale Rolle.
Mineralstoffe steuern zahlreiche Prozesse im Körper – von Energie und Nervenfunktion bis hin zu Haut, Fell und Immunsystem.
Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, zeigt sich das oft nicht sofort, sondern schleichend.
Ernährung kann hier unterstützen – oder den Organismus zusätzlich fordern.
Jedes Tier bringt eigene Voraussetzungen mit: Alter, Aktivität, Vorgeschichte und aktuelle Themen unterscheiden sich deutlich.
Deshalb gibt es keine allgemeingültige Lösung. Eine sinnvolle Ernährung orientiert sich immer am individuellen Bedarf.
Wenn Unsicherheiten entstehen oder Fragen auftauchen, kann ein kurzer Austausch helfen, Zusammenhänge besser einzuordnen.